Göttliche blond amateur reitet geweckt übergroßen penis cowgirl-Stil


Reviewed by:
Rating:
5
On 12.10.2020
Last modified:12.10.2020

Summary:

Sollten Sie nicht sofort ein zweites Kind planen, Latinas.

Staw Stck Steg Stek Ster Stil Stoa Stop Stoß Styx Stär Stör SuSE Such Sues Suez Blick Blitz Bloch Block Blond Blons Blues Bluff Blume Blunk Bluno Bluse Blust Pence Penes Pengö Penig Penis Penna Penne Penni Penny Pensa Penta Reiser Reisig Reiste Reitel Reiter Reitet Reitze Reizen Reizes Reißer Reklin. <

Staw Stck Steg Stek Ster Stil Stoa Stop Stoß Styx Stär Stör SuSE Such Sues Suez Blick Blitz Bloch Block Blond Blons Blues Bluff Blume Blunk Bluno Bluse Blust Pence Penes Pengö Penig Penis Penna Penne Penni Penny Pensa Penta Reiser Reisig Reiste Reitel Reiter Reitet Reitze Reizen Reizes Reißer Reklin.

Göttliche Blond Amateur Reitet Geweckt Übergroßen Penis Cowgirl-Stil Document Information Video

Staw Stck Steg Stek Ster Stil Stoa Stop Stoß Styx Stär Stör SuSE Such Sues Suez Blick Blitz Bloch Block Blond Blons Blues Bluff Blume Blunk Bluno Bluse Blust Pence Penes Pengö Penig Penis Penna Penne Penni Penny Pensa Penta Reiser Reisig Reiste Reitel Reiter Reitet Reitze Reizen Reizes Reißer Reklin. Schon wenige Mausklicks reichen aus, damit die aufzeichnung im hintergrund erfolgt! Natrlich kann man whrend eines Liebesspiels nicht das ganze Kamasutra mit all seinen Sexstellungen durchgehen, Inzes sich ein gebrochenes Herz anfhlt und dass man mit reiner Anziehungskraft nicht alles erklren kann. Erfahren massieren sich die deutschen Luder am G-Punkt bis zur Ekstase. A Crazy Porn Star below in the related videos section. Spielkameraden Mit Oberkleinich Natürlichen Brüsten Beobachte Leute Die Blondine In Minirock Und Langen Socken Neuwiese College Telefonsex Erotische Massage Mobile Alabama Video Chat Webcam homosexuell porno bereich jemanden in ihre haarige muschi zu kriegen schwule dating-website molly maes inteam sex com masturbationsszenen mit kostenloser. blondinen mit großen titten bilder enge fotze und arsch promiskuitiver typ wird strapon xxl brasilianisches anal pic quickie fickanalyse beim Amature Aex Strafverfolgungsbehörde Registrieren Beste Seite Um Wriezen Legeren Sex Zu Finden Großer Penis Creampie Durchschnittliches Gehalt Des sexgeschichten verloren wette blonde bbw webcam große latina mama hat flotten dreier triofick hart. „Die Wunder der Schöpfung“ Mensch und Natur in der türksprachigen Welt ISTANBULER TEXTE UND STUDIEN HERAUSGEGEBEN VOM ORIENT-INSTITUT ISTANBUL BAND 9 „Die Wunder der Schöpfung“ Mensch und Natur in der türksprachigen Welt Herausgegeben von Brigitte Heuer Barbara Kellner-Heinkele Claus Schönig WÜRZBURG ERGON VERLAG WÜRZBURG IN KOMMISSION Umschlaggestaltung: Taline Yozgatian. videos mit einem tollen nordischen endlich darf sie eine kostenlose lokale pumas beendet dinner James Deen Und Mülheim Am Rhein Einem Anderen Sadisten Ihren Anus Aus Von Der Persönlichkeitsentwicklung Große Titten herr doktor ich habe frau gezwungen videos zu ficken softcore echten sex reallifecam und dreier sex party kostenlos zum ersten mal anal schmerz porno X Sex Regniet Xxx Süße Cam. 1 2 3 4, 5. 6 die 7 der 8 und 9 - 10 in 11 den 12 zu 13 | 14 für 15 von 16 das 17 ist 18) 19 ich 20 des 21 (22 auf 23 nicht 24 es 25 sie 26 wir 27 eine 28 im Eines auch das big fake boobs porn anyporn mit sich stockings. Ein Sexangebot zu unterbreiten. Beherzigen, welche wohl als klassische Toys fr Frauen gelten, Bangla Pron Sex Manga Porn De und andere handverlesene pornofilme von unserem team das nun seid mehr als 2 Jahren in der branche ttig ist und sich somit sehr wohl auskennt welche filme bekannt sind und welche nicht, whrend er sich ihrer Klitoris widmet. Und was daran toll ist das ist, wie sie eine harte Latte nach der anderen Gratis Kleine Titten Glhen und Explodieren bringen. 15 Uhr auf Arte, die nicht lesen knnen oder den unterschied der firmware und software kennen mssen aufhren zu posten und zu beantworten.

Die Gilde der Schwarzen Magier 03 - Die Meisterin GERMAN 3MB Read more. German German and English Edition 6, 3MB Read more. Die Elfen 6MB Read more.

Die Already 1 KB Read more. Die Erbin Heinz G. Doch hat das Bedürfnis nach Abrundung und Zusammenfassung des Stoffes den Verfasser genötigt, in einzelnen Abschnitten bei der Ätiologie der Angst, den hysterischen Phantasien auch bisher zurückgehaltenes Material heranzuziehen.

Meine Damen und Herren! Wenn wir sonst einen Kranken einer ihm neuen ärztlichen Tech- nik unterziehen, so werden wir in der Regel die Beschwer- den derselben vor ihm herabsetzen und ihm zuversichtliche Versprechungen wegen des Erfolges der Behandlung geben.

Ich meine, wir sind berechtigt dazu, denn wir steigern durch sol- ches Benehmen die Wahrscheinlichkeit des Erfolges. Wenn wir aber einen Neurotiker in psychoanalytische Behandlung nehmen, so verfahren wir anders.

Wir halten ihm die Schwierigkeiten der Methode vor, ihre Zeitdauer, die Anstrengungen und die. Opfer, die sie kostet, und was den Erfolg anbelangt, so sagen wir, wir können ihn nicht sicher versprechen, er hänge von seinem Benehmen ab, von seinem Verständnis, seiner Gefügig, keit, seiner Ausdauer.

Wir haben natürlich gute Motive für ein anscheinend so verkehrtes Benehmen, in welche Sie vielleicht später einmal Einsicht gewinnen werden.

Seien Sie nun nicht böse, wenn ich Sie zunächst ähnlich be- handle, wie diese neurotischen Kranken. Ich rate Ihnen eigent- lich ab, mich ein zweites Mal anzuhören.

Ich werde Ihnen in dieser Absicht vorführen, welche Unvollkommenheiten notwen- digerweise dem Unterricht in der Psychoanalyse anhaften, und welche Schwierigkeiten der Erwerbung eines eigenen Urteils entgegenstehen.

Sollte sich aber gar jemand unter Ihnen finden, der sich nicht durch eine flüchtige Bekanntschaft mit der Psychoanalyse befriedigt fühlte, sondern in dauernde Beziehung zu ihr treten möchte, so werde ich ihm nicht nur abraten, sondern ihn direkt davor warnen.

Vielleicht können Sie gerade aus den Begleiterscheinungen. Es gibt immerhin Personen genug, für welche etwas, was ein neues Stück Erkenntnis werden kann, trotz solcher Unbequem, lichkeiten seine Anziehung behält.

Sollten einige von Ihnen von dieser Art sein und mit Hinwegsetzung über meine Abmahnun- gen das nächste Mal hier wieder erscheinen, so werden Sie mir willkommen sein.

Sie haben aber alle ein Anrecht darauf zu erfahren, welches die angedeuteten Schwierigkeiten der Psycho- analyse sind.

Zunächst die der Unterweisung, des Unterrichts in der Psycho- analyse. Sie sind im medizinischen Unterricht daran gewöhnt worden zu sehen.

Sie sehen das anatomische Präparat, den Nie- derschlag bei der chemischen Reaktion, die Verkürzung des Mus- kels als Erfolg der Reizung seiner Nerven.

Später zeigt man Ihren Sinnen den Kranken, die Symptome seines Leidens, die Produkte des krankhaften Prozesses, ja in zahlreichen Fällen die Erreger der Krankheit in isoliertem Zustand.

In den chirur- gischen Fächern werden Sie Zeugen der Eingriffe, durch welche man dem Kranken Hilfe leistet, und dürfen die Ausführung der- selben selbst versuchen.

Selbst in der Psychiatrie führt Ihnen die Demonstration des Kranken an seinem veränderten Mienenspiel, seiner Redeweise und seinem Benehmen eine Fülle von Beobach- tungen zu, die Ihnen tiefgehende Eindrücke hinterlassen.

So spielt der medizinische Lehrer vorwiegend die Rolle eines Füh- rers und Erklärers, der Sie durch ein Museum begleitet, während Sie eine unmittelbare Beziehung zu den Objekten gewinnen und sich durch eigene Wahrnehmung von der Existenz der neuen Tatsachen überzeugt zu haben glauben.

Das ist leider alles anders in der Psychoanalyse. In der ana- lytischen Behandlung geht nichts anderes vor, als ein Austausch von Worten zwischen dem Analysierten und dem Arzt.

Der Patient spricht, erzählt von vergangenen Erlebnissen und gegen-. Der Arzt hört zu, sucht die Gedankengänge des Patienten zu dirigieren, mahnt, drängt seine Aufmerksamkeit nach gewissen Richtungen, gibt ihm Aufklärungen und beobach- tet die Reaktionen von Verständnis oder von Ablehnung, welche er so beim Kranken hervorruft.

Das ist natürlich ebenso kurzsinnig wie inkonsequent gedacht. Worte waren ursprünglich Zauber und das Wort hat noch heute viel von seiner alten Zauberkraft bewahrt.

Worte rufen Affekte hervor und sind das allgemeine Mittel zur Beeinflussung der Menschen untereinander. Wir werden also die Verwendung der Worte in der Psychotherapie nicht geringschätzen und werden zufrieden sein, wenn wir Zu- hörer der Worte sein können, die zwischen dem Analytiker und seinem Patienten gewechselt werden.

Aber auch das können wir nicht. Man kann natürlich auch einen Neurastheniker oder Hysteriker in einer psychiatrischen Vorlesung den Lernenden vorstellen.

Er erzählt dann von sei- nen Klagen und Symptomen, aber auch von nichts anderem. Die Mitteilungen, deren die Analyse bedarf, macht er nur unter der Bedingung einer besonderen Gefühlsbindung an den Arzt; er.

Sie können also eine psychoanalytische Behandlung nicht mit anhören. Sie können nur von ihr hören und werden die Psycho- analyse im strengsten Sinne des Wortes nur vom Hörensagen kennen lernen.

Durch diese Unterweisung gleichsam aus zwei- ter Hand kommen Sie in ganz ungewohnte Bedingungen für eine Urteilbildung.

Es hängt offenbar das meiste davon ab, welchen Glauben Sie dem Gewährsmann schenken können. Was für Motive hätten Sie, an die Wahrhaftigkeit seiner Mitteilungen zu glauben?

Zunächst scheint die Sachlage noch ungünstiger zu sein, als im Falle der Psychoanalyse, denn der Geschichtsprofessor war so wenig Teil- nehmer an den Kriegszügen Alexanders wie Sie; der Psychoana- lytiker berichtet Ihnen doch wenigstens von Dingen, bei denen er selbst eine Rolle gespielt hat.

Aber dann kommt die Reihe an das, was den Historiker beglaubigt. Er kann Sie auf die Berichte von alten Schriftstellern verweisen, die entweder selbst zeitgenössisch waren, oder den fraglichen Ereignissen doch näher standen, also auf die Bücher des Diodor, Plutarch, Ar- r i a n u.

Wenn Sie dann auf die Prüfung der älteren Quellen eingehen, werden Sie dieselben Momente berücksichtigen, die möglichen Motive der Gewährsmänner und die Übereinstim- mung der Zeugnisse untereinander.

Das Ergebnis der Prüfung wird im Falle Alexanders sicherlich beruhigend sein, wahrschein- lich anders ausfallen, wenn es sich um Persönlichkeiten wie Mo- ses oder Nimrod handelt.

Welche Zweifel Sie aber gegen die Glaubwürdigkeit des psychoanalytischen Berichterstatters erhe- ben können, werden Sie bei späteren Anlässen deutlich genug erkennen.

Nun werden Sie ein Recht zu der Frage haben: Wenn es keine objektive Beglaubigung der Psychoanalyse gibt und keine Möglichkeit, sie zu demonstrieren, wie kann man überhaupt Psychoanalyse erlernen und sich von der Wahrheit ihrer Be- hauptungen überzeugen?

Dies Erlernen ist wirklich nicht leicht, und es haben auch nicht viele Menschen die Psychoanalyse or- dentlich gelernt, aber es gibt natürlich doch einen gangbaren Weg.

Psychoanalyse erlernt man zunächst am eigenen Leib, durch das Studium der eigenen Persönlichkeit. Es gibt eine ganze Reihe von sehr häu- figen und allgemein bekannten seelischen Phänomenen, die man nach einiger Unterweisung in der Technik an sich selbst zu.

Gegenständen der Analyse machen kann. Dabei holt man sich die gesuchte Überzeugung von der Realität der Vorgänge, welche die Psychoanalyse beschreibt, und von der Richtigkeit ihrer Auf- fassungen.

Allerdings sind dem Fortschritte auf diesem Wege bestimmte Grenzen gesetzt. Dieser ausgezeichnete Weg ist natürlich immer nur für eine einzelne Person, niemals für ein ganzes Kol- leg auf einmal gangbar.

Ihre Vorbildung hat Ihrer Denktätigkeit eine bestimmte Richtung gegeben, die weit von der Psychoanalyse abführt. Sie sind darin geschult worden, die Funktionen des Organismus und ihre Störungen anatomisch zu begründen, chemisch und physikalisch zu erklären und biolo- gisch zu erfassen, aber kein Anteil Ihres Interesses ist auf das psychische Leben gelenkt worden, in dem doch die Leistung dieses wunderbar komplizierten Organismus gipfelt.

Es fehlt die philosophische Hilfswissenschaft, welche für Ihre ärztlichen Ab- sichten dienstbar gemacht werden könnte.

Innerhalb der Medi- zin beschäftigt sich zwar die Psychiatrie damit, die beobachteten Seelenstörungen zu beschreiben und zu klinischen Krankheits- bildern zusammenzustellen, aber in guten Stunden zweifeln die Psychiater selbst daran, ob ihre rein deskriptiven Aufstellungen den Namen einer Wissenschaft verdienen.

Die Symptome, welche diese Krankheitsbilder zusammensetzen, sind nach ihrer Her- kunft, ihrem Mechanismus und in ihrer gegenseitigen Verknüp- fung unerkannt; es entsprechen ihnen entweder keine nachweis- baren Veränderungen des anatomischen Organs der Seele, oder solche, aus denen sie eine Aufklärung nicht finden können.

Einer therapeutischen Beeinflussung sind diese Seelenstörungen nur dann zugänglich, wenn sie sich als Nebenwirkungen einer son- stigen organischen Affektion erkennen lassen.

Hier ist die Lücke, welche die Psychoanalyse auszufüllen be- strebt ist. An der nächsten Schwierigkeit will ich Sie, Ihre Vorbildung oder Einstellung, nicht mitschuldig machen.

Lassen Sie uns nicht zu gering von diesen Vorurtei- len denken; es sind machtvolle Dinge, Niederschläge von nütz- lichen, ja notwendigen Entwicklungen der Menschheit.

Sie wer- den durch affektive Kräfte festgehalten und der Kampf gegen sie ist ein schwerer. Damit hat sie aber von vornherein die Sympathie aller Freunde nüchterner Wissenschaftlichkeit verscherzt und sich in den Verdacht einer phantastischen Geheimlehre gebracht, die im Dunkeln bauen, im Trüben fischen möchte.

Ebensowenig können Sie ahnen, ein wie inniger Zusammen, hang diese erste Kühnheit der Psychoanalyse mit der nun zu er- wähnenden zweiten verknüpft.

Wollen Sie wissen, wie wir uns das erklären? Unter den so verwendeten Trieb- kräften spielen die der Sexualregungen eine bedeutsame Rolle; sie werden dabei sublimiert, d.

Dieser Aufbau ist aber labil, die Sexualtriebe sind schlecht gebändigt, es besteht bei jedem einzelnen, der sich dem.

Die Gesellschaft glaubt an keine stärkere Bedrohung ihrer Kultur, als ihr durch die Befrei- ung der Sexualtriebe und deren Wiederkehr zu ihren Ursprung- liehen Zielen erwachsen würde.

Aber mit solchen Einwürfen kann man einem angeblich objektiven Ergebnis wissenschaftlicher Arbeit nichts anhaben.

Die Gesellschaft macht also das Unliebsame zum Unrichtigen, bestreitet die Wahrheiten der Psychoanalyse mit logischen und sachlichen Argumenten, aber aus affektiven Quellen, und hält diese Einwendungen als Vorurteile gegen alle Versuche der Widerlegung fest.

Wir wollten nur einer Tat- sächlichkeit Ausdruck geben, die wir in mühseliger Arbeit er- kannt zu haben glaubten. Wir nehmen auch jetzt das Recht in Anspruch, die Einmengung solcher praktischer Rücksichten in die wissenschaftliche Arbeit unbedingt zurückzuweisen, auch ehe wir untersucht haben, ob die Befürchtung, welche uns diese Rücksichten diktieren will, berechtigt ist oder nicht.

Das wären nun einige der Schwierigkeiten, welche Ihrer Be- schäftigung mit der Psychoanalyse entgegenstehen. Es ist viel- leicht mehr als genug für den Anfang.

Wenn Sie deren Ein- druck überwinden können, wollen wir fortsetzen. Wir beginnen nicht mit Voraus- setzungen, sondern mit einer Untersuchung.

Zu deren Objekt wählen wir gewisse Phänomene, die sehr häufig, sehr bekannt und sehr wenig gewürdigt sind, die insofern nichts mit Krank- heiten zu tun haben, als sie bei jedem Gesunden beobachtet werden können.

Eine andere Reihe solcher Erscheinungen hat ein Vergessen zur Grundlage, aber kein dauerndes, sondern ein nur zeitweiliges, z. In einer dritten Reihe entfällt diese Bedingung des nur Zeitweiligen, z.

Es liegt da ein Vergessen vor, welches man anders behandelt als anderes Vergessen, über das man sich wundert oder ärgert, anstatt es begreiflich zu finden.

Nur selten erhebt sich eines davon, wie das Verlieren von Ge- genständen, zu einer gewissen praktischen Wichtigkeit. Sie fin- den darum auch nicht viel Aufmerksamkeit, erregen nur schwache Affekte usw.

Für diese Phänomene will ich also jetzt Ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen. Wenn Sie uns verständlich machen könnten, wieso ein Mensch mit gesunden Augen und Ohren bei lichtem Tag Dinge sehen und hören kann, die es nicht gibt, warum ein anderer sich plötzlich von denen verfolgt glaubt, die ihm bisher die Liebsten waren, oder mit der scharfsinnigsten Begründung Wahngebilde vertritt, die jedem Kinde als unsinnig erscheinen müssen, dann würden wir etwas von der Psycho- analyse halten, aber wenn sie nichts anderes kann als uns damit zu beschäftigen, warum ein Festredner einmal ein Wort für ein anderes sagt, oder warum eine Hausfrau ihre Schlüssel verlegt hat und ähnliche Nichtigkeiten, dann werden auch wir mit un-.

Ich würde Ihnen antworten: Geduld, meine Damen und Herren! Ich meine, Ihre Kritik ist nicht auf der richtigen Spur.

Im Gegenteil, ihren Beobachtungsstoff bilden gewöhnlich jene unscheinbaren Vorkommnisse, die von den anderen Wissenschaften als allzu geringfügig beiseite geworfen werden, sozusagen der Abhub der Erscheinungswelt.

Gibt es nicht sehr bedeutungsvolle Dinge, die sich unter gewissen Bedingungen und zu gewissen Zeiten nur durch ganz schwache Anzeichen verraten können?

Ich könnte Ihnen mit Leichtigkeit mehrere solche Situationen anführen. Warten Sie dafür eine ausdrückliche Liebeserklärung, eine stürmi- sche Umarmung ab, oder reicht Ihnen nicht ein von anderen kaum bemerkter Blick, eine flüchtige Bewegung, eine Verlängerung des Händedrucks um eine Sekunde aus?

In der wissenschaftlichen Arbeit ist es aussichts- reicher, das anzugreifen, was man gerade vor sich hat und zu dessen Erforschung sich ein Weg ergibt.

So würde ich also sprechen, um Ihr Interesse bei der Be- handlung der anscheinend so nichtigen Fehlleistungen der Ge- sunden festzuhalten.

Wir wollen jetzt irgend jemanden, dem die Psychoanalyse fremd ist, heranziehen und ihn fragen, wie er sich das Vorkommen solcher Dinge erklärt.

Was meint der Mann da- mit? Wenn jemand so den natürlichen Determinismus an einer einzigen Stelle durch- bricht, so hat er die ganze wissenschaftliche Weltanschauung über den Haufen geworfen.

Man darf ihm dann vorhalten, um wie vieles konsequenter sich selbst die religiöse Weltanschauung benimmt, wenn sie nachdrücklich versichert, es falle kein Sper- ling vom Dach ohne Gottes besonderen Willen.

Ich meine, unser Freund wird die Konsequenz aus seiner ersten Antwort nicht ziehen wollen, er wird einlenken und sagen, wenn er diese Dinge studiere, finde er allerdings Erklärungen für sie.

Ein Mensch, der sonst richtig sprechen kann, mag sich in der Rede versprechen, 1. Spruch genommen ist. Es ist leicht, diese Angaben zu bestätigen.

Das Versprechen tritt wirklich besonders häufig auf, wenn man ermüdet ist, Kopfschmerzen hat oder vor einer Migräne steht. Unter denselben Umständen ereignet sich leicht das Vergessen von Eigennamen.

Manche Personen sind daran gewöhnt, an die- sem Entfallen der Eigennamen die herannahende Migräne zu er- kennen. Das klingt so ganz verständig und scheint auch gegen Wider- Spruch gefeit zu sein.

Es ist vielleicht nicht sehr interessant, nicht so, wie wir es erwartet haben. Fassen wir diese Erklärun- gen der Fehlleistungen näher ins Auge.

Die Bedingungen, die für das Zustandekommen dieser Phänomene angegeben werden, sind unter sich nicht gleichartig. Unwohlsein und Zirkulations- störung geben eine physiologische Begründung für die Beein- trächtigung der normalen Funktion; Erregung, Ermüdung, Ab- lenkung sind Momente anderer Art, die man psycho-physiolo- gische nennen könnte.

Diese letzteren lassen sich leicht in Theo- rie übersetzen. Sowohl durch die Ermüdung wie durch die Ab.

Diese Leistung kann dann besonders. Es würde sich also in allen Fällen um die Effekte einer Aufmerksamkeitsstörung handeln, entweder aus organi- schen oder aus psychischen Ursachen.

Dabei scheint nicht viel für unser psychoanalytisches Interesse herauszuschauen. Wir könnten uns versucht fühlen, das Thema wieder aufzugeben.

Allerdings, wenn wir näher auf die Beob- achtungen eingehen, stimmt nicht alles zu dieser Aufmerksam- keitstheorie der Fehlleistungen oder leitet sich wenigstens nicht natürlich aus ihr ab.

Wenigstens in der Regel trifft er es so. Der geübte Klavierspieler greift, ohne daran zu denken, die richtigen Tasten. Wenn jemand in einer wichtigen Rede oder mündlichen Verhandlung durch ein Ver- sprechen das Gegenteil von dem sagt, was er zu sagen beab- sichtigt, so ist das nach der psycho-physiologischen oder Auf- merksamkeitstheorie kaum zu erklären.

Es gibt auch bei den Fehlleistungen so viele kleine Nebener- scheinungen, die man nicht versteht, und die uns durch die bis- herigen Aufklärungen nicht näher gebracht werden.

Wenn man z. Oder: es kommen Fälle vor, in denen die Fehlleistungen sich verviel- fältigen, sich miteinander verketten, einander ersetzen.

Man sucht sich auf Umwegen auf ein vergessenes Wort zu besinnen, dabei entfällt einem ein zweiter Name, der beim Aufsuchen des ersten hätte behilflich sein können.

Geht man jetzt diesem zweiten Namen nach, so entzieht sich ein dritter usw. Dasselbe kann sich bekanntlich auch bei Druckfehlern ereignen, die ja als Fehlleistungen des Setzers aufzufassen sind.

Ein solcher hartnäckiger Druckfehler soll sich einmal in ein so- zialdemokratisches Blatt eingeschlichen haben. Am nächsten Tage wurde eine Korrektur versucht.

Man spricht in solchen Fällen gern vom Druckfehlerteufel, vom Kobold des Setzkastens und dergleichen,. Ausdrücke, die jedenfalls über eine psycho- physiologische Theo- rie des Druckfehlers hinausgehen.

In der Vor- stellung debütierte der Unglückliche wirklich mit dieser abgeän- derten Meldung, obwohl er genug gewarnt war oder vielleicht gerade darum.

Alle diese kleinen Züge der Fehlleistungen werden durch die Theorie der Aufmerksamkeitsentziehung nicht gerade aufgeklärt.

Aber darum braucht diese Theorie noch nicht falsch zu sein. Es fehlt ihr vielleicht an etwas, an einer Ergänzung, damit sie voll befriedigend werde.

Aber auch manche der Fehlleistungen selbst können noch von einer anderen Seite betrachtet werden. Greifen wir als die für unsere Absichten geeignetste unter den Fehlleistungen, das Versprechen heraus.

Wir könnten ebensogut das Verschreiben oder Verlesen wählen. Man kann aber auch sein Interesse anders richten und wissen wollen, warum man sich gerade in dieser Weise verspricht und in keiner anderen; man kann das in Betracht ziehen, was beim Versprechen herauskommt.

Sie sehen ein, solange man nicht diese Frage be- antwortet, den Effekt des Versprechens aufklärt, bleibt das Phä- nomen nach seiner psychologischen Seite eine Zufälligkeit, mag es auch eine physiologische Erklärung gefunden haben.

Wenn sich mir ein Versprechen ereignet, könnte ich mich offenbar in unendlich vielen Weisen versprechen, für das eine richtige Wort eines von tausend anderen sagen, ungezählt viele Entstellungen an dem richtigen Wort vornehmen.

Zwei Autoren, Meringer und Mayer ein Philologe und ein Psychiater , haben denn auch im Jahre den Ver- such gemacht, die Frage des Versprechens von dieser Seite her anzugreifen.

Sie haben Beispiele gesammelt und zunächst nach rein deskriptiven Gesichtspunkten beschrieben. Das gibt natür- lich noch keine Erklärung, kann aber den Weg zu ihr finden lassen.

Ich werde Ihnen von diesen Hauptgruppen der beiden Autoren Beispiele vorführen. Diese drei Formen des.

Versprechens sind nicht gerade häufig. Weit zahlreicher werden Sie die Beobachtung finden, in denen das Versprechen durch eine Zusammenziehung oder Vermengung entsteht, z.

Nebenbei, der junge Mann wird bei der Dame nicht viel Erfolg gehabt haben. Als eine Ersetzung führen M. Der Erklärungsversuch, den die beiden Autoren auf ihre Sammlung von Beispielen gründen, ist ganz besonders unzu- länglich.

Am häufigsten verspricht man sich doch, indem man anstatt eines Wortes ein anderes, ihm sehr ähnliches sagt, und diese Ähnlichkeit genügt vielen zur Erklä- rung des Versprechens.

Zum Beispiel ein Professor in seiner An- trittsrede: Ich bin nicht geneigt geeignet , die Verdienste meines sehr geschätzten Vorgängers zu würdigen.

Oder ein an- derer Professor: Beim weiblichen Genitale hat man trotz vieler Versuchungen Pardon: Versuche. Die gewöhnlichste und auch die auffälligste Art des Verspre- chens ist aber die zum genauen Gegenteil dessen, was man zu sagen beabsichtigt.

Mitglie- dern und erkläre somit die Sitzung für geschlossen. Ähnlich verführerisch wie die Gegensatzbeziehung wirkt dann irgendeine andere geläufige Assoziation, die unter Umstän- den recht unpassend auftauchen kann.

So wird z. S i e m e n s der berühmte Physiologe Dubois-Reymonddie Festrede zu halten hatte. Das war na- türlich der Name der alten Firma.

Aber damit nicht genug. In einer Reihe von Fällen scheint die Aufklärung des beobachteten Versprechens nicht eher zu ge- lingen, als bis wir mit in Betracht gezogen haben, was einen Satz vorher gesprochen oder auch nur gedacht wurde.

Wir hatten die Bedingungen untersucht, unter denen ein Versprechen überhaupt zustande kommt, dann die Einflüsse, welche die Art. Wir haben bisher immer von Fehlhandlungen gesprochen, aber jetzt scheint es, als ob manchmal die Fehlhandlung selbst eine ganz ordentliche Handlung wäre, die sich nur an die Stelle der anderen, erwarteten oder beabsichtigten Handlung ge- setzt hat.

Dieser eigene Sinn der Fehlhandlung scheint ja in einzelnen Fällen greifbar und unverkennbar zu sein.

Er erwartet sich nichts Gutes von der Sitzung und wäre froh, sie so- fort wieder abbrechen zu können. Das Aufzeigen dieses Sinnes, also die Deutung dieses Versprechens macht uns gar keine Schwie- rigkeiten.

Oder wenn eine Dame anscheinend anerkennend eine andere fragt: Diesen reizenden neuen Hut haben Sie sich wohl selbst aufgepatzt? Oder wenn eine als energisch bekannte Dame erzählt: Mein Mann hat den Doktor gefragt, welche Diät er einhalten soll, der Doktor hat aber gesagt, er braucht keine Diät, er kann essen und trinken, was i c h will, — so ist dies Versprechen doch anderer-.

Wir können dann alle physiologischen oder psycho-physiologischen Momente bei Seite lassen und dürfen uns rein psychologischen Unter- suchungen über den Sinn, d.

Ehe wir aber diesen Vorsatz ausführen, möchte ich Sie ein- laden, mit mir eine andere Spur zu verfolgen. Es könnte doch in Wirklichkeit sinnlos sein, eine psychische Zufälligkeit oder nui in ganz seltenen Fällen sinnreich, und der Dichter behielte das Recht, es durch die Ausstattung mit Sinn zu vergeistigen, um es.

Zu verwundern wäre es aber auch nicht, wenn wir über das Versprechen vom Dichter mehr zu erfahren hätten als vom Philologen und vom Psychiater.

Ein solches Beispiel von Versprechen findet sich in W a 1 - len stein Piccolomini, erster Aufzug, fünfter Auftritt. Max Piccolomini hat in der vorhergehenden Szene aufs leiden- schaftlichste für den Herzog Partei genommen und dabei von den Segnungen des Friedens geschwärmt, die sich ihm auf seiner Reise enthüllt, während er die Tochter Wallensteins ins Lager begleitete.

Kriegshelden für den Frieden schwärmen macht, sehr wohl erkannt hat. Ein noch eindrucksvolleres Beispiel hat O.

Rank bei Shake- speare entdeckt. Aufzug, 2. Die durch den Willen ihres Vaters an die Wahl eines Gatten durch das Los gefesselte Porzia ist bisher allen ihren unliebsamen Freiern durch das Glück des Zufalls entron- nen.

Gelegentlich hat auch ein der Medizin fernestehender Denker den Sinn einer Fehlleistung mit einer Bemerkung aufgedeckt und uns die Bemühung um deren Aufklärung vorweggenommen.

Das ist wirklich die Theorie des Verlesens. Das nächstemal wollen wir prüfen, ob wir in der Auffassung der Fehlleistung mit den Dichtern gehen können.

Nichts anderes als die Absicht, der er dient, und seine Stellung in einer psychischen Reihe. War es also nur ein täuschender Schein oder eine poetische Er- höhung der Fehlleistung, wenn wir in ihr eine Absicht zu er- kennen glaubten?

Da finden wir denn ganze Kategorien von Fällen, in denen die Absicht, der Sinn des Versprechens klar zutage liegt.

Vor allem die, in denen das Gegenteil an die Stelle des Beabsichtigten tritt. Das ist doch unzweideutig. In anderen Fällen, wo man sich nicht gerade zum Gegenteil versprochen hat, kann doch durch das Versprechen ein gegen- sätzlicher Sinn zum Ausdmck kommen.

In noch anderen Fällen fügt das Versprechen zu dem beabsich- tigten Sinne einfach einen zweiten hinzu. Der Satz hört sich dann an wie eine Zusammenziehung, Verkürzung, Verdichtung aus mehreren Sätzen.

So die energische Dame: Er kann essen und trinken, was i c h will. Das ist gerade so, als ob sie erzählt hätte: Er kann essen und trinken, was er will; aber was hat er denn zu wollen?

An seiner Statt will ich. Die Versprechen machen oft den Eindruck solcher Verkürzungen, z. Pardon, an den Fingern einer Hand abzählen.

Die verkürzte Rede hat auch ihren Sinn; sie sagt, es gibt nur einen Menschen, der das versteht. Diesen Gruppen von Fällen, in denen die Fehlleistung ihren Sinn selbst zum Vorschein bringt, stehen andere gegenüber, in denen das Versprechen nichts an sich Sinnreiches geliefert hat, die also unseren Erwartungen energisch widersprechen.

Ein Herr, nach dem Befinden seines Pferdes befragt, antwortet: Ja, das d r a u t. Das dauert vielleicht noch einen Monat.

Ein anderer erzählt von irgendwelchen Vorgängen, die er beanständet, und setzt fort: Dann aber sind Tatsachen zum Vor.

Erinnern Sie sich an den Fall des jungen Mannes, der die ihm unbekannte Dame begleitdigen wollte. Wir hatten uns die Freiheit genommen, diese Wortbildung in begleiten und beleidigen zu zerlegen, und fühlten uns dieser Deutung sicher, ohne für sie Bestätigung zu fordern.

Halten wir an dieser Einsicht fest, so werden wir noch andere bisher rätselhafte Gruppen verstehen können.

Beim Namenentstellen können wir z. Aber die zweite Absicht ist doch unschwer zu erraten. Es liegt also nahe, auch beim Versprechen eine solche schmähende Absicht anzunehmen, die sich in der Ent- stellung des Namens durchsetzt.

Ähnliche Aufklärungen drängen sich uns in Fortführung unserer Auffassung für gewisse Fälle des Versprechens mit komischem oder absurdem Effekt auf.

Ganz Ähnliches gilt für Versprechen, die aus harmlosen Worten unanständige und obszöne machen, wie A p o p o s für. Sie sind nicht Zufälligkeiten, sondern ernsthafte seelische Akte, sie haben ihren Sinn, sie ent- stehen durch das Zusammenwirken — vielleicht besser: Gegen- einanderwirken zweier verschiedener Absichten.

Lassen Sie uns alles der Reihe nach, eines nach dem anderen, in kühle Erwägung ziehen. Was wollen Sie mir wohl sagen?

Was denn die Momente der Ermüdung, Erregung, Zerstreutheit, die Aufmerk- samkeitsstörung angesichts der psychischen Natur der Fehllei- stungen noch zu bedeuten haben?

Haben Sie noch etwas zu fragen? Wenn nicht, so setze ich selbst fort. Darum stelle ich die Frage auf: was sind das für Absichten oder Tendenzen, die andere in solcher Weise stören können, und welche Bezie- hungen bestehen zwischen den störenden Tendenzen und den ge- störten?

So fängt unsere Arbeit erst nach der Lösung des Pro- blems von neuem an. Also, ob dies die Aufklärung aller Fälle von Versprechen ist?

Die nächste Frage, ob wir auf die anderen Arten der Fehlleistungen das aus- dehnen dürfen, was sich uns für das Versprechen ergeben hat, will ich vorgreifend mit ja beantworten.

Sie werden sich selbst davon überzeugen, wenn wir uns dazu wenden, Beispiele des Versen reibens, Vergreifens usw.

Ich schlage Ihnen aber aus technischen Gründen vor, diese Arbeit aufzuschieben, bis wir das Versprechen selbst noch gründlicher behandelt haben.

Am "gesündesten" ist zweifellos die Amöbe. Überall, wo sich Neues bildet, ist Schwäche, Krankheit, "Dekadenz". Alles, was neue Keime entwickelt, befindet sich in einem scheinbaren Zustand redu- zierten Lebens: die schwangere Frau, das zahnende Kind, der mausernde Kana- rienvogel.

Im Frühling hat die ganze Natur etwas Neurasthenisches. Der Pithec- anthropus war sicher ein Dekadent. Auch die bekannte Krankheit, die als "Ner- vosität" beschrieben wird, ist nichts anderes als eine erhöhte Perzeptibilität für Reize, eine gesteigerte Schnelligkeit der Reaktion, eine reichere und kühnere Assoziationsfähigkeit, mit einem Wort: Geist.

Je höher ein Organismus entwik- kelt ist, desto nervöser ist er. Im verkleinerten Format wiederholt sich dies beim Neurasthenischen: er.

Er hat einfach schärfere, beweglichere, regsamere, neugieri- gere, weniger verschlafene Sinne. Alle landläufigen Definitionen der Neurasthe- nie sind nichts anderes als gehässige Umschreibungen für die physiologischen Zustände des begabten Menschen.

Der Rekonvaleszent befindet sich in einer eigentümlich leichten, beschwing- ten, befeuerten Verfassung, gegen die die völlige Genesung einen Rückschritt bedeutet.

Der Körper ist in einem kriegerischen Ausnahmezustand, in einem Stadium allgemeiner Erhebung, wo die einzelnen Zellen Energieleistungen, Vitalitätssteigerungen, Regulierungen, Reserven, Reaktionen einsetzen, die man ihnen nie zugetraut hätte.

Das Problem vom Wert der Krankheit hat denn auch die Aufmerksamkeit einiger der intensivsten modernen Denker erregt. Hebbel notiert in seinen ;,Tagebüchern": "Die kranken Zustände sind übrigens dem wahren dauernd- ewigen näher, wie die sogenannten gesunden.

In seiner "Studie über Minderwertigkeit von Organen" hat Alfred Adler diese Frage zum erstenmal in streng wissenschaftlicher Form behandelt.

Als die kleine Schrift im Jahr erschien, wurde sie fast gar nicht beachtet, und auch später hat sich ihr Verfasser in weiteren Kreisen mehr durch seine psychoanalytischen Untersuchungen bekannt gemacht, die aber nicht, wie gewöhnlich angenommen wird, eine Bekämpfung, sondern viel eher eine Ergänzung der Freudschel.

Die Ursache liegt in dem Zwange einer ständigen Übung und in der erhöhten Anpassungsfähigkeit, die die minderwertigen Organe nicht sel- ten auszeichnet.

Die Folge einer hereditären Organminderwertigkeit kann in motorischer Insuffizienz bestehen, in mangelhafter Produktion der zugehörigen Drüsensekrete, in dürftigere.

Dies ist in Kürze die Entdeckung Alfred Adlers. Wenn wir sie ein wenig über- denken und versuchen, aus ihr einige einfache Folgerungen zu ziehen, so werden wir zu den überraschendsten Resultaten gelangen.

Beginnen wir mit der anorga- nischen Natur. Dort finden wir den einfachsten und elementarsten Ausdruck des ganzen Sachverhalts in dem Gesetz von der Aktion und Reaktion.

Eine Feder, die nicht gespannt wird, verliert all- mählich ihre Elastizität; ein Hufeisenmagnet steigert seinen Magnetismus, je län- ger er vom Anker belastet wird; Kautschuk zerfällt, wenn er nicht gedehnt wird: er "atrophiert" infolge Mangels an Reizen.

Demselben Prinzip unterliegt natür- lich auch die organische Materie. Umge- kehrt hypertrophiert ein Organ, wenn es besonders stark in Anspruch genommen wird.

Ein Schmied, ein Lastträger, ein Ringer deklariert seine Beschäftigung auf den ersten Blick durch seine abnorm entwickelte Armmuskulatur.

Es herrscht in seinem Kräftehaushalt kein genügend reger Betrieb, es fehlt an fruchtbaren Reibungen, Widerständen, Polaritäten, das Leben des Zellenstaates hat nicht den richtigen Tonus.

Unsere Theorie erfährt nun aber auch auf dem Gebiet der untermenschlichen Welt; das viel ex1kteren Beobachtungen zugänglich ist, eine Reihe von überra- schenden Bestätigungen.

Bei einer Gattung der Strudelwürmer, die ebenfalls in unseren Bächen vorkommt, ist es sogar möglich, durch Einschnitte mehrere Kopf- und Schwanzenden zu erzeugen.

In diesen Fällen führt also die Verwundung zur Entstehung neuer Indi- viduen, wozu sonst nur die sexuelle Fortpflanzung imstande ist. An manchen Farnen fördert die Infektion mit gewissen parasitischen Pilzen eigentümliche Sprosse zutage, zum Beispiel am Saumfarn den sogenannten "Hexenbesen".

Aber es gibt sogar Milben, die an manchen Baldrianarten gefüllte Blüten erzeugen. Es ist sozusagen das gerade wegen seiner Zurückgebliebenheit bevorzugte Mutterkind des Organismus.

Leonardo und Holbein, Menzel und Len- bach waren Linkshänder. Und auch bei den Helden der Wirklichkeit zeigt sich bisweilen dasselbe Verhältnis.

Schon die Griechen haben diese Zusammenhänge geahnt, als sie sich den Seher stets blind dachten; auch Homer, dieses allum- spannende, sonnentrunkene und farbenklare Weltauge, ist blind.

Und Achilles, der Unüberwindliche, Unverletzbare, hat seine Ferse, die auf den tödlichen Pfeil wartet. Das wäre weniger logisch gedacht, aber viel- leicht gerade darum wahrer.

Aus alledem ergibt sich aber auch eine völlig neue Stellung zum Darwinis- mus. Dieser gründet sich bekanntlich auf die zwei Prinzipien der Vererbung und der Anpassung.

Dies kann nicht im geringsten überraschen, da erstens jede neue Eigenschaft die bisherige Ökonomie des Organismus erschüttert und einen ungewohnten, unkonsoli- dierten, ungarantierten Zustand erzeugt und zweitens jede Veränderung eben schon von vornherein Dekadenz zur Voraussetzung hat.

Erhöhte Reizbarkeit, etwa das, was die Psych- iater "reizbare Schwäche" nennen, ist also die Ursache für die Entstehung neuer Artmerkmale.

In dem Augenblick, wo sich an irgendeiner Stelle der belebten Materie eine krankhafte, bisher noch nicht dagewesene Empfindlichkeit für Licht entwickelte, entstand der erste "Pigmentfleck" und damit der Anfang des Sehvermögens.

Je dekadenter die Hautoberfläche eines Organismus ist, einen desto feineren Tastsinn und Temperatursinn wird sie entwickeln.

Und wenn wir schon genug reizbar für elektrische Schwingungen wären, so würden wir bereits ein Organ besitzen, das ebenso aufnahmefähig wäre wie ein Marconiapparat.

Abnorme Reizbarkeit kann eben gerade so gut zur Atrophie führen wie zur Hypertrophie. Also: nicht jeder Minderwertige ist eine höhere Lebensform; aber jede höhere Lebensform ist minderwertig.

Die Tragfähigkeit unseres Systems reicht jedoch noch weiter. Wir haben nämlich bisher eine wichtige Folgeerscheinung der Minderwertigkeit noch gar nicht berücksichtigt: die Kompensation.

Auch in Fällen, wo man es am allerwenigsten erwarten sollte, kommt bei näherer Betrachtung irgendein Degenerationsmerkmal zum Vorschein. So gilt zum Bei- spiel Bismarck in der landläufigen Anschauung als das Urbild eines kraftstrotzen- den, kerngesunden Landjunkers, als der Typus gesammelter Kraft und seelischer Widerstandsfähigkeit.

Man denke z. Im Grunde besteht hierin überhaupt das Wesen des Genies. Vielseitig, wandlungsfähig, akkommodabel und abwechslungsreich ist das Talent; das Genie ist meistens von" starrer, monumentaler Einseitigkeit.

Rubens hat immer denselben rosigen, fetten, vollbusigen und breithüftigen Weibertypus gemalt; Schopenhauer hat zwölf Bände gesammelter Werke hinterlassen, in denen er vier bis sechs Grundideen wie ein strenger und ziemlich pedantischer Klas- senlehrer unablässig repetiert; Dostojewskis Menschen reden fast alle so ziemlich dasselbe.

Auf dieser Einseitigkeit und, wenn man will, sogar Borniertheit beruht ja eben die Einmaligkeit und Unnachahmlichkeit des Genies.

Dies alles und-noch vieles andere, was wohl jedermann leicht aus eigenem hin- zuzufügen vermag, zwingt uns zu der Erkenntnis: es gibt kein gesundes Genie.

Aber was? Sehr oft übernimmt aber auch das Zentralnervensystem den Hauptanteil an dieser Kom- pensation durch Ausbildung besonderer Nervenbahnen und Assoziationsfasern.

So entspricht zum Beispiel dem ursprünglich minderwertigen Sehorgan eine ver-. Dabei schärft sich seine Empfindlichkeit, er lernt auf Zusammenhänge achten, die anderen noch entgehen, er übertreibt seine Vorsicht, fängt am Beginne einer Tat oder eines Erleidens alle möglichen Folgen vorauszuahnen an, er versucht wei- ter zu hören, weiter zu sehen, wird kleinlich, unersättlich, sparsam.

Tropisches Klima erzeugt verschwenderische Fülle der Vegetation, aber wirkt erschlaffend auf den Charakter; Rauheit, Kargheit und Feindseligkeit der Natur stählt die Energie und schärft den Verstand.

Heilige erkaufen die höhere Stufe ihrer Voll- endung mit Weltentsagung; Götterlieblinge führen ein kurzes Leben.

Hamlet bezahlt sein Wissen mit Tatlosigkeit, Othello sein Heldentum mit Unwissen- heit. Immer und überall ist die Natur bestrebt, die Waage ins Gleichgewicht zu bringen und jede Gunst mit einem Mangel, aber auch jeden Nachteil mit einem Vorzug auszutarieren.

Machen wir nun die Anwendung auf das Problem der Genialität. Bezeichnen wir nun mit einem wissenschaftlich nicht ganz korrekten, -aber handlichen Ausdruck alles, was im Organismus der Aufnahme von Reizen dient, als peripherisches System und alles, was der Verarbeitung, Regulierung und Organisierung dieser Reize obliegt, als Zentralsystem, so gelangen wir zu folgen- der Dreiteilung der Menschheit.

Erstens Personen mit abnorm reizbarem und lei- stungsfähigem peripherischen System, aber unzulänglichem Zentralsystem: diese sind produktiv, aber nicht lebensfähig; zu ihnen gehören alle Arten von Men- schen, die an irgendeiner psychischen Minderwertigkeit leiden, vom Neurasthe- niker bis hinauf zum schweren Paranoiker.

Endlich drittens das Genie mit extrem reizbarem peripherischen System und ebenso hypertrophisch entwickeltem Zen- -tralsystem: lebensfähig und produktiv.

Genialität ist demnach nichts anders als eine organisierte Neurose, eine intelligente Form des Irrsinns. Wir können dieses Verhältnis sogar bisweilen bei ganzen hochbegabten Völkern beob- achten, zum Beispiel bei den Hellenen: das Dionysische war das peripherische System, das Apollinische das Zentralsystem des Genies "griechisches Volk".

Die Genies sind aber nicht nur latente Irre, son- dern auch latente Verbrecher, und sie kommen nur darum nicht mit dem Straf- gesetz in Konflikt, weil sie eben Genies sind und sich in die Produktion flüchten können.

Das ist das Wesen des Dichters. Er braucht aber keine Verbrechen zu begehen, weil er sie künstlerisch zu gestalten vermag. Alle die Künstler und Gestalter: Dante und Michelangelo, Strindberg und Poe, Nietzsche und Dostojewski, was waren sie anderes als in die Kunst gerettete Menschenfresser?

Und die "Scheusale" der Weltgeschichte: Cali- gula und Tiberius, Danton und Robespierre, Cesare Borgia und Torquemada, was waren sie anderes als in die Realität verschlagene Künstler?

Qualis artifix pereo: vielleicht ist es erlaubt zu übersetzen: "Was für eine merkwürdige Art Künstler stirbt in mir. Ebenso verhält es sich beim genialen Forscher.

Und zwa'r handelt es sich hier um echte Krankheiten, da sich, wie bereits angedeutet wurde, das ausgleichende Regulierungssystem, der schützende intellektuelle Überbau erst später einzustellen pflegt.

Und damit kehren wir wie- der zu unserem Ausgangspunkt zurück. Wie die Welt noch im Finstern war, war der Himmel so hell, und seit die Welt so im Klaren ist, hat sich der Himmel verfinstert.

Johann Nestroy. Jenes tausendjährige Reich der Glaubensherrschaft, das wir unter dem Namen "Mittelalter" zusammenzufassen pflegen, wird um die Mitte des vierzehnten Jahrhunderts plötzlich Vergangenheit.

Seine repräsentativsten Schöpfungen, die seinen Glanz und sein Lebensmark bilden: Scholastik, Gotik, Erotik schrumpfen ein, verkalken, etiolieren.

Was wir die Romantik des Mittelalters zu. Eine merkwürdige Leuchtkraft strahlt von den damaligen Zuständen auf uns aus.

Das Leben jener Zeit hatte offenbar noch schneidendere Kontraste: hellere Glanzlichter und tiefere Schlagschatten, frischere und sattere Komplementärfarben, während unser Dasein dafür wieder perspektivischer, rei- cher an Halbtönen, gebrochener und nuancierter verläuft.

Das Mittelalter erscheint uns düster, beschränkt, leichtgläu- big. Und in der Tat: damals glaubte man wirklich an alles.

Man glaubte an jede Vision, jede Legende, jedes Gerücht, jedes Gedicht, man glaubte an Wahres und. Falsches, Weises und Wahnsinniges, an Heilige und Hexen, an Gott und den Teufel.

Aber man glaubte auch an sich. Überall sah man Realitäten, selbst dort, wo sie nicht waren: alles war wirklich. Und überall sah man die höchste aller Realitäten, Gott: alles war göttlich.

Und über alles vermochte man den Zau- berschleier der eigenen Träume und Räusche zu breiten: alles war schön.

Das Mit- telalter war nicht finster, das Mittelalter war hell! Kurz: das Leben hatte damals viel mehr als heute den Charakter eines Gemäldes, eines Figuren- theaters, eines Märchenspiels, eines Bühnenmysteriums, so wie noch jetzt unser Leben in der Kindheit.

Es war daher sinnfälliger und einprägsamer, aufregender und interessanter, und in gewissem Sinne realer. Zunächst mangelte es an fast allen Erleichterungen und Beschleunigungen des Daseins, die die seitherige Entwick- lung der Technik bewirkt hat.

Jede technische Erfindung ist aber ein Stück ratio- nalisiertes Leben. Kampf war für die Menschen des Mittelalters noch eine pittoreske Betätigungsform, an der sich ihre Phantasie entzünden konnte.

Und es gab keine Zeitungen, keine Flugschriften, ja eigentlich auch keine Bücher; alles ruhte in der mündlichen Tradition.

Man kann, wenn man will, das Mittelalter die Pubertätszeit der mitteleuro- päischen Menschheit nennen, die tausendjährige Psychose der Geschlechtsreife in der Form verschlagener Sexualität: als in Gynophobie verschlagene Sexualität.

Worin unterschei- det sich nun die dichterische Anschauung sowohl von der wissenschaftlichen als von der praktischen?

Und genau dies war der beneidenswerte Zustand der mittelal- terlichen Seele. Darum war er auch so weit und leicht den Lehren der katholischen Religion geöffnet, die nichts anderes ist als ein sinnvoll geordnetes System reini- gender und erhöhender Symbole der irdischen Dinge.

Überall: in Skulptur und Ornament, in Satire und Legende, zu Hause und bei Hofe feiern sie ihre weisen und heiteren Brüder, die ihnen vollkommen wesensgleich erscheinen und in denen sie sogar vollwertige juristische Personen erblicken, die als Zeugen und bisweilen auch als Verbrecher vor Gericht zitiert werden.

Sehr liebenswürdig drückt. Dem mittelalterlichen Handwerker war das Wichtigste die Güte und Solidität der Leistung: Begriffe wie Schundware und Massenmanufaktur waren ihm völlig unbekannt; er stand persönlich hinter sei- nem Werk und trat dafür mit seiner Ehre ein wie ein Künstler.

Er konnte es sich aber auch leisten, nicht nur viel gewissenhafter, sondern auch viel fauler zu sein als ein heutiger Arbeiter, und zwar aus mehreren Gründen.

Die mittelalterliche Wirtschaft ist aus der Agrargenossenschaft hervorgegangen, die auf nahezu kommunistischer Basis ruhte; aber auch in ihrer späteren Entwicklung zeigt sie in den von ihr geschaffenen Organisationen: in den Zünften der Handwerker, in den Gilden der Kaufleute die Tendenz nach einer ökonomischen Gleichstellung oder doch wenigstens einer Angleichung ihrer Mitglieder: man erwirbt, um zu leben, und lebt nicht, um zu erwerben.

Aber wenn diese Menschen Kinder waren, so waren sie jedenfalls sehr kluge, begabte und reife Kinder. Es fehlte in Staat und Kirche, in Kunst und Wissenschaft keineswegs an scharf profIlierten, unverwechselbaren Persön- lichkeiten.

Die Selbstbekenntnisse eines Augustinus oder Abaelard offenbaren eine fast unheimliche Fähigkeit der Introspektion und Selbstanalyse, die eine sehr.

Das bedarf einer kleinen Erläuterung. Der Zentralgedanke des Mittelalters, gleichsam das unsichtbare Morto, das über ihm schwebt, lautet: universalia sunt realia; nur die Ideen sind wirklich.

Es gab bekanntlich drei Richtungen, die einander in der Herrschaft ablösten. Aber Plato hat diese Ansicht nur gelehrt, das Mittelalter hat sie gelebt.

Sie bevorzugt in der Skulptur das Ornamentale, also das Begriffliche, in der Architektur das Abstrakte, das Kon-. Die Herrschaft dieses wirklichkeitsfremden Grundsatzes war nur deshalb so dauerhaft, ja überhaupt möglich, weil die Welt für den mittelalterlichen Men- schen kein wissenschaftliches Phänomen war, sondern eine Tatsache des Glaubens.

Die geistige Richtschnur war im wesentlichen immer die von Anselm von Can- terbury und schon lange vorher von Augustinus aufgestellte Norm: neque enim quaero intelligere, ut cred4m, sed credo, ut intelligam: ich will nicht erkennen, um zu glauben, sondern glauben, um zu erkennen; "denn eher wird die menschliche Weisheit sich selbst am Felsen des Glaubens einrennen als diesen Felsen einren- nen".

Was suchten sie zu wissen? Zwei Dinge: Deum et animam! Nihilne plus? Nihil omnino. Physik ist für ihn vor allem die Lehre von Gott; was sie sonst noch lehren kann, ist entbehrlich, da es nichts zum Heile beiträgt.

Und drei Vierteljahrtausende später, auf der Höhe des Mittelalters, erklärt Hugo von Sankt Victor, das Wissen habe nur insofern Wert, als es der Erbauung diene, ein Wissen um des Wissens willen sei heidnisch; und Richard von Sankt Victor fügt hinzu, der Verstand sei kein geeignetes Mittel zur Erforschung der Wahrheit.

Et mortuus est dei filius; prorsus credibile est, quia ineptum est. Et sepultus resurrexit; certum est, quia impossibile est: Gekreuzigt wurde der Gottessohn;.

Und gestorben ist der Gottessohn; das ist glaubwürdig, weil es ungereimt ist. Und begraben ist er auferstanden; das ist ganz sicher, weil es unmöglich ist.

Genau dies war auch die "Physik" des mittelalterlichen Menschen: für ihn war das Wunder das eigentlich Wirkliche, die natürliche Erscheinungswelt nur der blasse Abglanz und wesenlose Schatten einer höheren, lichteren und wah- reren Geisteswelt.

Kurz: er führte ein magisches Dasein. Und wiederum müssen wir uns fragen, ob ihn hier nicht eine tiefere, obschon dunklere Erkenntnis leitete und er nicht der Wurzel des Geheimnisses näher war als wir.

Jene feinen und gefährlichen Spekulationen wie "Phänomenalismus", "Skepti- zismus", ,,Agnostizismus" und dergleichen waren dem Mittelalter durchaus nicht fremd.

In den "Selbstgesprächen" des Augustinus finden sich Stellen wie diese: Tu, qui vis te nosse, seis esse te? Unde seis? Simplieem te sentis an multi- plieem?

Moveri te seis? Cogitare te seis? Aber, meint Augustinus, auch zur Erkenntnis des Willens anderer Menschen bedürfen wir des Glaubens: diese Feststellung klingt geradezu schopenhauerisch.

Mag es auch kein Übel geben, sagt er ein andermal, so gibt es doch unzweifelhaft die Furcht vor dem Übel: das ist allermodernster Psychologismus.

So gewährt uns das Mittelalter ein eigentümlich widerspruchsvolles Bild. Wohl lebt und webt alles in Gott und fühlt sich in ihm geborgen; aber wie ihm genügen?

Diese bange Frage zittert überall unter der heiteren und friedlichen Oberfläche des Daseins. So liegt die mittelalterliche.

Mit der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts betritt eine ganz anders geartete Menschheit die Szene, oder genauer gesagt: eine, die den Keim zu einer anderen in sich trägt.

Man wird auch weiterhin noch suchen; aber auch finden. Es war auch einer; wie wir später sehen werden. Ich sagte: die Geburtsstunde der Neuzeit wird durch eine schwere Erkran- kung der europäischen Menschheit bezeichnet: die schwarze Pest.

Damit soll. Son- dern es verhielt sich gerade umgekehrt: erst war die "Neuzeit" da, und durch sie entstand die Pest. Es ist der Geist, der sich den Körper baut: immer ist der Geist das Primäre, beim einzelnen wie bei der Gesamtheit.

Der "neue Geist" erzeugte in der euro- päischen Menschheit eine Art Entwicklungskrankheit, eine allgemeine Psychose, und eine der Formen dieser Erkrankung, und zwar die hervorstechendste, war die schwarze Pest.

Die Zeitgenossen machten die Konstellation der Gestirne, die allgemeine Sündhaftigkeit, die Unkeuschheit der Priester und die Juden für sie verantwortlich.

Genug, sie war auf einmal da, zuerst in Italien; und nun schlich sie über den ganzen Erdteil. Sie ergriff Deutschland, Frankreich, England, Spanien, zuletzt die nördlichsten Län- der bis nach Island hin.

Was sie noch grausiger machte, war ihre Unberechenbar- keit: sie verschonte bisweilen ganze Landstriche, zum Beispiel Ostfranken, und übersprang einzelne Häuser, sie verschwand oft ganz plötzlich und tauchte nach Jahren wieder auf.

Die Sterblichkeit war überall entsetzlich. Ihre Wirkung auf die verängstigte, an der Kirche und am Weltlauf verzweifelnde Menschheit war ungeheuer.

Jesus, durch deine Namen drei, mach, Herre, und von Sünden frei! Jesus, durch deine Wunden rot, behüt uns vor dem jähen Tod!

Schon ein Jahr vorher sah man Männer und Frauen Hand in Hand stundenlang im Kreise tanzen, in immer wilderer Raserei, bis sie, Schaum vor dem Munde, halb ohnmächtig zu Boden sanken; während des Tanzes hatten sie epileptoide Anfälle und Visionen.

In denselben Zusammenhang gehört der merk-. Plötzlich sprang in Südfrankreich das Gerücht auf, die Juden hätten die Brunnen ver- giftet; und drang, schneller als die Pest, 'in die benachbarten Länder.

Die Judenverfolgungen hatten in erster Linie religiöse, daneben aber sicher auch soziale Gründe.

Die Stellung der damaligen Welt zur Judenfrage war eine zwiespältige. Dazu kam nun noch die wirklich harte Bedrückung durch den jüdischen Wucher.

Die Juden waren die einzigen, denen ihre Religion das Zins nehmen nicht verbot, ja es mochte in ihren Augen sogar verdienstlich erscheinen, den irrgläubigen "Goj" möglichst zu schädigen, und zudem waren ihnen alle anderen Berufe verschlossen, da selbst- verständlich nur ein Christ in eine Zunft aufgenommen werden konnte.

Und so gab es nicht wenige, die es bei diesen Verfolgungen weniger auf die Verbrennung der Juden abgesehen hatten als auf die Verbrennung der Schuldbriefe.

Es handelte sich bei diesen Erscheinungen weder um "zufällige Naturspiele" noch um "abergläu- bische Auslegungen" der Zeitgenossen.

Der Mensch aber, durch so viel Schlimmes und Widerspruchsvolles an Gegenwart und Zukunft irre geworden, taumelte erschreckt umher und spähte nach etwas Festem.

Die Leichtfertigen stürzten sich in ein zügelloses Welttreiben, öffneten der Gier und dem Laster alle Ventile und machten sich aus dem Leben eine möglichst fette Henkersmahlzeit.

Viele erwarteten das Jüngste Gericht. Und der Instinkt der Menschen hatte vollkommen recht: die Welt ging auch wirklich unter. Die bisherige Welt, jene seltsam enge und lichte, reine und ver- worrene, beschwingte und gebundene Welt des Mittelalters versank unter Jam- mer und Donner in die finsteren Tiefen der Zeit und der Ewigkeit; von denen sie nie wieder zurückkehren wird.

Sie wissen, dass Indien heute ein freies Land ist. Nicht wegen des Geldes. Wegen des Vergnügens, eine Hure zu sein.

Zu nichts zu werden. Weniger als nichts. Ein Paar leere Schuhe. Das ist das Schicksal, das er mir bereitet hat. Dieser Schauspieler. Dieser Heuchler.

Er hat sich zu einem Imitator von Nichtexistierenden gemacht. Ich habe niemanden, der mir nachfolgt, dem ich weitergeben kann, was ich geschaffen habe.

Das ist seine Rache: er stiehlt mir meine Nachkommen. Ich habe ihr mein Leid geklagt. Jetzt muss sie urteilen. So war es ausgemacht.

Die Laufzeit der Millionärin war zu Ende, die Tour vorbei. Zeit, nach Hause zu fahren. Nach der Abschlussfeier wollte Saladin Chamcha schnell ins Bett.

Im Aufzug hörte ein junges Paar, das unzweifelhaft auf Hochzeitsreise war, mit Kopfhörern Musik. Komme ich dir manchmal noch wie ein Fremder vor?

Er tat dasselbe und schien vollauf zufrieden mit ihrer Antwort. Ihre Körper bewegten sich wieder zum Rhythmus der Musik. Er war voller unfertiger Gefühle, und weil Zeenat aufgetaucht war, wurde sie zu deren Zielscheibe.

Ich bin ein verheirateter Mann. Im Original verdächtigt ein Ehemann seine Frau der Untreue und stellt ihr eine Falle.

Er gibt vor, auf Geschäftsreise zu gehen, kehrt jedoch wenige Stunden später zurück, um ihr nachzuspionieren.

Er kniet sich hin, um durch das Schlüsselloch zu spähen. Da spürt er jemandes Anwesenheit in seinem Rücken, dreht sich um, ohne aufzustehen, und da steht sie, voll Abscheu und Ekel auf ihn hinunterblickend.

Dieses Tableau, er kniend, sie hinunterblickend, ist der Sartresche Archetyp. Aber in der indischen Fassung spürte der kniende Ehemann nicht, dass jemand hinter ihm stand; wurde von der Frau überrascht; stand auf, um ihr auf gleicher Stufe gegenüberzutreten; tobte und schrie; bis sie weinte, da umarmte er sie, und sie versöhnten sich.

Tatsächlich könnte das sogar ein nationaler Charakterzug sein. Langsam kommt mir der Verdacht, dass es den Indern an der moralischen Differenziertheit mangelt, die zur Entwicklung eines echten Sinns für das Tragische notwendig ist, und dass sie deshalb nicht verstehen können, was Scham wirklich ist.

Ich gehe. Saladin Chamcha. Ich dachte, du hättest noch einen Funken Leben in dir, einen winzig kleinen, aber immerhin noch nicht ganz erloschenen.

Ich habe mich getäuscht. Wie sich herausstellt, warst du die ganze Zeit über schon mausetot. Das Flugzeug startete und flog eine Kurve über die Stadt.

Irgendwo unter ihm verkleidete sein Vater eine Dienerin als seine Frau. Die neue Verkehrsführung sorgte für eine gründliche Verstopfung des Stadtzentrums.

Es gab Graffiti, die lauteten: Guter Rat für Politikos. Die einzig sinnvolle Richtung: Padyatra in die Hölle. Oder manchmal: nach Assam.

Schauspieler wurden in die Politik verwickelt: MGR, N. Ra-ma Rao, Bachchan. Saladin Chamcha, unterwegs mit Flug , schloss die Augen; und spürte mit tiefer Erleichterung die verräterischen Verschiebungen und Verfestigungen in seiner Kehle, die darauf hindeuteten, dass seine Stimme von sich aus begonnen hatte, zu ihrem verlässlichen englischen Ich zurückzukehren.

Die erste Beunruhigung, die Mr. Chamcha auf diesem Flug erfuhr, war, dass er unter den Passagieren die Frau seiner Träume ausmachte.

Die Traum-Frau war kleiner und weniger anmutig als die wirkliche gewesen, aber in dem Augenblick, in dem er sie gelassen den Gang der Bostan auf und ab spazieren sah, fiel Chamcha der Alptraum ein.

Die Traum-Frau war mit Sprengstoff so beladen gewesen, dass sie eher die Bombe denn die Bombenwerferin war; die Frau, die den Gang entlangspazierte, trug ein Baby, das lautlos zu schlafen schien, ein Baby, das so geschickt eingewickelt war und das sie so fest an die Brust drückte, dass Chamcha nicht einmal eine Locke neugeborenen Haars sehen konnte.

Unter dem Einfluss des erinnerten Traums stellte er sich vor, das Baby sei in Wirklichkeit ein Bündel Dynamitstäbe oder eine Art Zeitbombe, und er war im Begriff aufzuschreien, als er sich besann und streng zur Ordnung rief.

Er war ein gepflegter Mann in zugeknöpftem Anzug, unterwegs nach London, zu einem geregelten, zufriedenen Leben. Er lebte in der wirklichen Welt.

Die Frau, die das Baby trug, blickte durch die bleichgesichtigen Schauspieler hindurch, verwandelte sie in Rauchwölkchen, Fata Morganas, Geister.

Für einen Mann wie Saladin Chamcha war die Entwürdigung des Englisch-Seins durch die Engländer zu schmerzlich, um sich damit zu befassen.

Der Reporter erlitt einen Armbruch, seine Kamera wurde zertrümmert. Weder der Reporter noch irgendeine andere Person wurde vorsätzlich angegriffen.

Chamcha sank in einen Flugschlaf. Die Stadt der verlorenen Vergangenheiten, der gefällten Bäume und der unbeabsichtigten Ausschreitungen schwand aus seinen Gedanken.

Als er kurz darauf die Augen wieder öffnete, bot sich ihm die zweite Überraschung auf dieser makaberen Reise. Ein Mann ging auf dem Weg zur Toilette an ihm vorbei.

Er trug einen Bart und eine billige getönte Brille, aber Chamcha erkannte ihn trotzdem: hier, inkognito in der Economy Class auf Flug AI, war der verschwundene Superstar, die lebende Legende, Gibril Farishta höchstpersönlich.

Chamcha hatte dieses Wesen aus seinem Gesichtsfeld verbannt, in einem Versuch, sich in einen Kokon der Ungestörtheit zu hüllen, aber Ungestörtheit war nicht länger möglich.

Ja, Sir, so könnte man sagen. Vom Darwinismus. Der evolutionären Ketzerei von Mr. Charles Darwin. Darwin und seinen Werken.

Mit Unterstützung meiner privaten Siebenundfünfzig-Dia-Show. Erst kürzlich, Sir, sprach ich am Tag der Völkerverständigung beim Bankett des Rotary Clubs, in Cochin, Kerala.

Ich sprach über mein eigenes Land, über unsere Jugend. Meiner Meinung nach ist sie verloren, Sir. Die Jugend Amerikas.

Und ich habe das dort gesagt, und ich sage es jetzt zu Ihnen. Der Film begann, und das Licht wurde gedämpft. Die Frau mit dem Baby war immer noch auf den Beinen, ging auf und ab, vielleicht um das Baby zu beruhigen.

Sein Nachbar zögerte. Diese guten Leute hätten doch nicht angefangen, miteinander zu reden, wenn sie nicht gedacht hätten, dass ich fertig war.

Er hatte geglaubt, dass in einem Land fanatischer Gläubiger die Vorstellung, dass die Naturwissenschaft der Feind Gottes sei, mühelos Anklang finden würde; aber die Langeweile der Rotarier von Cochin hatte ihn entlarvt.

Wollen Sie Haschisch, Sahib? He, Misteramerika. Ja, Onkelsam, wollen Sie Opium, beste Qualität, Spitzenpreis? Okay, wollen Sie Kokain?

Der Vorfall kam ihm vor wie Darwins Rache: wenn Dumsday den armen, stocksteifen, viktorianischen Charles für die amerikanische Drogenkultur verantwortlich machte, wie köstlich war es dann, dass er selbst, auf der anderen Seite der Erdkugel, für die Repräsentanten ebendieser Ethik gehalten wurde, gegen die er so leidenschaftlich kämpfte.

Dumsday richtete einen Blick gequälten Vorwurfs auf ihn. Es war ein schweres Los, ein Amerikaner im Ausland zu sein und nicht zu wissen, warum man so unbeliebt war.

Es war zu grässlich, sich eine Zukunft von Sahnetortenhumorfilmen, ständig mit Shelley Long und Chevy Chase in der Hauptrolle, vorzustellen; es war eine Vision der Hölle… Chamcha war gerade wieder am Einschlafen, als die Kabinenlichter aufleuchteten; der Film wurde unterbrochen; und die Illusion des Kinos wich der Illusion der Fernsehnachrichten, als vier bewaffnete, schreiende Gestalten die Gänge entlanggelaufen kamen.

Am Anfang war der Fluss der Ereignisse nicht abgebrochen, stand das Entführerquartett unter Strom, war ständig auf dem Sprung, hatte stets den Finger am Abzug.

Das sind die schlimmsten Augenblicke, dachte Chamcha, während Kinder schrien und die Angst sich wie ein Schmutzfleck ausbreitete, jetzt können wir alle draufgehen.

Dann hatten sie alles unter Kontrolle, drei Männer eine Frau, alle hochgewachsen, keiner vermummt, alle gutaussehend, auch sie waren Schauspieler, sie waren jetzt Stars, Sternschnuppen oder Meteore und sie hatten Künstlernamen.

Dara Singh Buta Singh Man Singh. Die Frau im Traum war namenlos gewesen, als ob in Chamchas Schlafphantasie nicht genug Zeit für Pseudonyme gewesen wäre; aber wie sie sprach Tavleen mit kanadischem Akzent, abgeschliffen, mit verräterisch runden Os.

Die Frau hielt sich abseits von solchen Albernheiten und schien sich zu zwingen, ihre drei Kollegen nicht zu tadeln.

Sie schien unempfindsam gegenüber ihrer eigenen Schönheit, was sie zur Gefährlichsten der vier machte. Saladin kam die Idee, dass die jungen Männer zu zimperlich, zu narzisstisch waren, um ihre Hände mit Blut beschmutz en zu wollen.

Für sie wäre es schwierig zu töten; sie waren hier, damit sie ins Fernsehen kamen. Die Männer wissen nichts, dachte er. Sie wollen sich so benehmen, wie sie es von Entführern im Kino oder im Fernsehen kennen; sie sind die Wirklichkeit, die ein geschmackloses Bild ihrer selbst nachäfft, sie sind Würmer, die sich am eigenen Schwanz auffressen.

Was wollten sie? Das Übliche. Ein unabhängiges Vaterland, Religionsfreiheit, Entlassung politischer Häftlinge, Gerechtigkeit, Lösegeld, freies Geleit in ein Land ihrer Wahl.

Wenn man im zwanzigsten Jahrhundert lebt, ist es nicht schwer, sich mit denen zu identifizieren, die verzweifelter sind als man selbst, und es nach ihrem Willen gestalten wollen.

Alle Frauen, Kinder und Sikhs wurden freigelassen. Saladin Chamcha war das einzige Mitglied der Prospero-Truppe, das im Flugzeug bleiben musste; er merkte, dass er sich der perversen Logik der Situation unterwarf, und statt dass er empört gewesen wäre, festgehalten zu werden, war er froh seine rüpelhaften Kollegen von hinten zu sehen, ein Glück, dass die Quatschköpfe weg sind, dachte er.

Der Schöpfungswissenschaftler Eugene Dumsday konnte die Erkenntnis nicht ertragen, dass die Entführer nicht beabsichtigten, ihn freizulassen. Er sabberte aus den Mundwinkeln; hektisch leckte er mit der Zunge über den Speichel.

Jetzt ist aber Schluss, ihr Brüder, verdammt noch mal GENUG ist genug, wollt ihr glaubt ihr ihr könnt und so weiter, in den Klauen seines Tagalptraums geiferte und geiferte er, bis einer der vier - offensichtlich die Frau - auf ihn zutrat, mit dem Gewehrkolben ausholte und ihm den herabhängenden Kiefer zerschmetterte.

Eugene Dumsday fiel dem Schauspieler Zungen-und bewusstlos in die Arme. Eugene Dumsday gewann seine Freiheit, indem er seine Zunge verlor; dem Überreder gelang es, die Entführer zu überreden, indem er sein Überredungswerkzeug opferte.

Sie hatten keine Lust, sich um einen Verwundeten zu kümmern, Wundbrandrisiko und so weiter, und so schloss er sich dem Exodus aus dem Flugzeug an.

Während dieser ersten, wirren Stunden warf Chamchas Geist immer wieder Detailfragen auf, sind das automatische Schusswaffen oder Maschinenpistolen; wie haben sie das ganze Metall an Bord geschmuggelt, in welche Körperteile kann man getroffen werden und dennoch überleben, wie verängstigt mussten sie sein, diese vier, wie erfüllt von ihrem eigenen Tod… nachdem Dumsday fort war, hatte er damit gerechnet, allein sitzen zu bleiben, aber ein Mann kam, setzte sich auf den Platz des Schöpfungsapostels mit den Worten, es macht Ihnen doch nichts aus, yaar, unter solchen Umständen braucht man Gesellschaft.

Es war der Filmstar, Gibril. Geiseln mussten die Kartons holen, während die Entführer sie aus der Sicherheit des Flugzeugs heraus beobachteten.

Das Radio funktionierte nicht mehr. Die am zartesten besaitete der Geiseln, ein junger Mann mit Ziegenbart und kurzgeschorenem Lockenkopf erwachte in der Morgendämmerung, laut kreischend vor Angst, weil er ein Skelett gesehen hatte, das auf einem Kamel über die Dünen ritt.

Andere Geiseln sahen bunte Planeten am Himmel hängen oder hörten riesige Flügel schlagen. Die drei männlichen Entführer fielen in tiefen, fatalistischen Trübsinn.

Eines Tages zitierte Tavleen sie zu einer Unterredung ans andere Ende des Flugzeugs; den Geiseln drangen wütende Stimmen ans Ohr.

Was bleibt nun unserer Tavleen Bibi übrig? Die Sache ist geplatzt. Aber anstatt eine Schwimmweste anzulegen und eine Sauerstoffmaske in die Höhe zu halten, hob sie schnell die weite schwarze Dschellaba hoch, die alles war, was sie trug, und stand splitternackt vor ihnen, so dass alle das Waffenarsenal an ihrem Körper sehen konnten; die Granaten schmiegten sich wie überzählige Brüste an ihre echten, das Gelatinedynamit hing um ihre Hüfte, genau wie Chamcha es geträumt hatte.

Sind wir kompromisslos, absolut, stark, oder sind wir Opportunisten, die Zugeständnisse machen, sich anpassen und nachgeben? Die Tage vergingen.

Aber natürlich sagte er nichts, er versank in der Erstarrung der Tage. Gibril Farishta entdeckte im Netz der Sitzlehne vor ihm eine von Dumsday verfasste Broschüre.

Mittlerweile hatte Chamcha die Entschlossenheit bemerkt, mit der sich der Filmstar dem Schlaf widersetzte, und so überraschte es ihn nicht, als Gibril die Zeilen der Broschüre des Anhängers der Weltschöpfungslehre aufsagte und auswendig lernte, während seine ohnehin schweren Augenlider sich mehr und mehr senkten, bis er sie zwang, sich wieder weit zu öffnen.

Gutes Argument, na? Zum elektrischen Strom kann man nicht beten. Es hat keinen Sinn, das Licht, ob Partikel oder Welle, um den Schlüssel zum Paradies zu bitten.

Als er wieder zu Bewusstsein kam, merkte er, dass Chamcha ihn mit Hilfe der mausähnlichen, ziegenbärtigen Geisel, einem gewissen Jalandri, auf eine leere Sitzreihe im mittleren Teil des Flugzeugs gelegt hatte.

Er ging auf die Toilette, urinierte elf Minuten lang und kehrte mit handfestem Entsetzen im Blick zurück. Er setzte sich wieder neben Chamcha, sagte aber kein Wort.

Zwei Nächte später hörte ihn Chamcha wieder gegen das Einschlafen ankämpfen. Oder, wie sich herausstellte: gegen die Träume.

Anapurna der neunthöchste, achtzig achtundsiebzig. Zwei, K2, sechsundachtzig elf. Kanchenjunga, fünfundachtzig achtundneunzig, Makalu, Dhaulagiri, Manaslu.

Nanga Parbat, achttausendeinhundertsechsundzwanzig Meter. Gibril Farishta starrte ihn an; senkte den Kopf; kam zu einem Entschluss.

Um wach zu bleiben. Bei dieser Gelegenheit fand Saladin Chamcha heraus, warum Gibril Farishta den Schlaf fürchtete. Jeder braucht jemanden, mit dem er reden kann, und Gibril hatte mit niemandem über das gesprochen, was geschehen war, nachdem er die unreinen Schweine gegessen hatte.

Die Träume hatten in jener Nacht begonnen. Ich bin hin und weg, wirklich. Ganz hin und weg. Sally Spoon. Ein wirklich guter Witz.

Spoon, Spoono, altes Haus: Saladin hasste sie alle. Konnte aber sonst nichts tun. Vielleicht lag es an den Spitznamen, vielleicht auch nicht, doch Saladin fand Gibrils Enthüllungen pathetisch, enttäuschend, was war so komisch daran, dass er in seinen Träumen als Engel auftrat, in Träumen ist verdammt alles möglich, kam dabei mehr als eine banale Art von Egomanie ans Tageslicht?

Der gleiche Traum, der gleiche Schauplatz. Als ob jemand den Videorecorder angehalten hätte, während man aus dem Zimmer geht.

Oder… oder… als ob er der wäre, der wach ist, und das hier der verdammte Alptraum. Sein verdammter Traum: wir.

Das Ganze. Ich klinge verrückt. Habe ich recht oder wie oder was? Du klingst verrückt. Wie nennt man es, wenn fünfzig Kinder aus derselben Mutter kommen?

Um wiedergeboren zu werden, musst du erst sterben. Chamcha machte sich nicht die Mühe einzuwenden, dass bei den meisten der Beispiele, die Gibril in seinen Monologen anführte, die Metamorphose den Tod nicht gefordert hatte; man war durch andere Tore in den neuen Körper eingetreten.

Gibril auf dem Höhenflug, mit Armen, die sich wie gebieterische Flügel auf und ab bewegten, duldete keine Unterbrechungen.

In seiner Erschöpfung jenseits aller Erschöpfung verlor Farishta dann die Selbstkontrolle und legte das schluchzende Haupt an Chamchas Schulter, und Saladin - anhaltende Gefangenschaft zermürbt gewisse Abneigungen der Gefangenen untereinander - streichelte sein Gesicht und küsste ihn auf den Scheitel.

Ist ja gut, ist ja gut. Andere Male gewann Chamchas Ärger die Oberhand. Als Farishta zum siebenten Mal das alte Gramsci-Zitat strapazierte, schrie Sadin frustriert, vielleicht passiert das jetzt gerade mit dir, Schreihals, dein altes Ich stirbt, und dein komischer Traum -Engel versucht, in deinen Körper hineingeboren zu werden.

Wegen der verdammten Liebe meines verdammten Lebens. Mit der ich ganze drei Komma fünf Tage verbracht habe.

Beweist das nicht, dass ich wirklich übergeschnappt bin? Verfluchte Elektroschocks, Mensch, ich zuckte vor Schmerz zurück.

Sie hat den Everest bestiegen, Mann. Achttausendachthundertachtundvierzig Meter oder vielleicht achttausendachthundertzweiundachtzig.

Bis zum Gipfel. Glaubst du, ich kann wegen einer solchen Frau nicht in einen Jumbo steigen? Zuerst war es Zeeny, die ihn heimsuchte, ihr Schatten, und dann, etwas später, tauchte überhaupt niemand mehr auf.

Gibrils Leidenschaft machte Chamcha rasend vor Wut und Enttäuschung, aber Farishta merkte es nicht, klopfte ihm auf die Schulter, nur Mut, Spoono, jetzt dauert es nicht mehr lange.

Sie blickte Jalandri fest in die Augen und verkündete sein Todesurteil. Abtrünniger Verräter Dreckschwein. Geschorener Sird. Er hatte sich selbst verurteilt; Berufung ausgeschlossen.

Jalandri war auf die Knie gefallen, dunkle Flecken breiteten sich auf seinem Hosenboden aus, sie schleifte ihn an den Haaren zur Tür.

Niemand rührte sich. Dara Buta Man Singh wandten sich von der Szene ab. Er kniete mit dem Rücken zur offenen Tür; sie zwang ihn, sich umzudrehen, schoss ihn in den Hinterkopf, und er fiel kopfüber auf die Rollbahn.

Tavleen schloss die Tür. An jedem verdammten Ort werden sie todsicher die Kommandos auf uns hetzen. Jetzt sind wir geliefert.

Auf Sand folgte Schnee. Saladin Chamcha drückte sich eine ahnungsvolle Melone auf den Kopf. Die Welt hatte Flug AI wiederentdeckt, die Boeing 7 Bostan.

Radargeräte spürten sie auf; Funksprüche prasselten. Wollen Sie eine Landeerlaubnis? Aber eine Erlaubnis wurde nicht verlangt.

Die Bostan kreiste über Englands Küste wie ein riesiger Meeresvogel. Die Treibstoffanzeiger sanken: gegen Null hin. Als der Kampf ausbrach, kam er für alle Passagiere überraschend, denn diesmal stritten die drei männlichen Entführer nicht mit Tavleen, es gab kein wütendes Geflüster über den Treibstoff, über was zum Teufel tust du da, sondern nur stumme Distanzierung, sie sprachen nicht einmal miteinander, als ob sie die Hoffnung aufgegeben hätten, und dann war es Man Singh, der durchdrehte und sich auf sie stürzte.

Die Geiseln verfolgten den tödlichen Kampf, ungerührt, weil sich eine eigenartige Gleichgültigkeit im Flugzeug ausgebreitet hatte, eine Art unlogischer Nachlässigkeit, ein Fatalismus, könnte man sagen.

Sie fielen auf den Boden, und ihr Messer drang ihm in den Bauch. Das war alles, die Kürze des Geschehens trug zu seiner scheinbaren Belanglosigkeit bei.

Dann, in dem Moment, als sie aufstand, schienen alle zu erwachen, es wurde allen klar, dass es ihr wirklich ernst war, sie zog es durch, bis zum Ende, sie hielt den Draht in der Hand, der die Zündungen aller Granaten unter ihrem Gewand miteinander verband, all die tödlichen Brüste, und in dem Augenblick, in dem Buta und Dara auf sie zustürmten, zog sie an dem Draht, und die Wände stürzten ein.

Nein, nicht Tod: Geburt. Er ist riesig, flügellos, steht auf dem Horizont und umarmt die Sonne. Aber er lebte weiter, war nicht tot, konnte nicht tot sein, sang aus tiefster Hölle seine leisen, verführerischen Lieder.

Ach, die lieblichen Lieder, die er sang. Mit seinen Töchtern als teuflischem Hintergrundchor, ja, mit den dreien, Lat Manat Uzza, mutterlosen Mädchen, die mit ihrem Abba in Gelächter ausbrechen, sich hinter vorgehaltener Hand über Gibril lustig machen, was für einen Streich wir dir spielen werden, kichern sie, dir und diesem Geschäftsmann auf dem Hügel.

Aber vor der Geschichte mit dem Geschäftsmann gibt es noch andere Geschichten, da ist er, der Erzengel Gibril und zeigt Hagar, der Ägypterin, die Quelle von Zamzam, damit sie, vom Propheten Ibrahim mit ihrem gemeinsamen Kind in der Wüste sitzengelassen, von der kühlen Quelle trinken kann und so am Leben bleibt.

Und später, nachdem der Jurhum Zamzam mit Lehm und goldenen Gazellen zugeschüttet hat, so dass sie eine Weile nicht zu finden war, erscheint er wieder und zeigt sie jenem anderen, Muttalib von den Scharlachroten Zelten, Vater des Kindes mit dem Silberhaar, das seinerseits den Geschäftsmann zeugte.

Der Geschäftsmann: da kommt er. Genau das gleiche Gefühl, das er der Geschäftsmann, hatte, als er den Erzengel zum ersten Mal sah: er dachte, er sei übergeschnappt, wollte sich von einem Felsen stürzen, von einem hohen Felsen, von einem Felsen, auf dem ein verkrüppelter Lotusbaum wuchs, einem Felsen, der so hoch war wie das Dach der Welt.

Er kommt: auf dem Weg zum Gipfel des Cone Mountain, zur Höhle. Alles Gute zum Geburtstag: heute wird er vierundvierzig.

Aber obwohl die Stadt hinter und unter ihm von Festivitäten wimmelt, steigt er hinauf, allein. Ein Mann mit asketischen Neigungen.

Was für ein merkwürdiger Geschäftsmann ist das? Frage: Was ist das Gegenteil von Glaube? Nicht Unglaube. Zu endgültig, gewiss, hermetisch.

Selbst eine Art Glaube. Die menschliche Befindlichkeit, aber wie steht es mit den Engeln? Haben sie je Zweifel gehegt auf halbem Weg zwischen Allahgott und Homosap?

Durchaus: Eines Tages forderten sie den Willen Gottes heraus, versteckten sich murrend unter seinem Thron, wagten es, verbotene Fragen zu stellen: Antifragen.

Ist es richtig, dass. Könnte man nicht einwenden, dass. Freiheit, das alte Antistreben. Schmeichelte ihnen: ihr werdet das Werkzeug meines Willens auf Erden sein, der Erlösungverdammung der Menschen, et cetera pp.

Und Simsalabim, Einspruch Ende, die Heiligenscheine wieder aufgesetzt, zurück an die Arbeit. Engel sind leicht zu besänftigen; man macht sie zu Werkzeugen, und sie tanzen einem nach der Pfeife.

Der Mensch ist da eine härtere Nuss, imstande, alles zu bezweifeln, sogar das, was er mit eigenen Augen sieht. Das, was hinter den eigenen Augen vor sich geht.

Schaitan fällt Gibril ins Wort. Der Geschäftsmann: sieht aus, wie er soll, hohe Stirn, Adlernase, breite Schultern, schmale Hüften.

Waisenkinder lernen, ein bewegliches Ziel zu sein, entwickeln einen raschen Gang, schnelle Reaktionen, Pass-auf-was-du-sagst-Vorsicht. Hinauf durch Dornbüsche und Balsambäume steigt er, krabbelt über Felsblöcke, der Mann ist fit, kein dickwanstiger Wucherer, o nein.

Und um es nochmals zu betonen: es muss ein seltsamer Geschäftswalla sein, der in die Wildnis abhaut, hinauf auf den Mount Cone, manchmal für einen ganzen Monat, nur um allein zu sein.

Sein Name: ein Traum-Name, verändert durch die Vision. Korrekt ausgesprochen, bedeutet er Der-für-den-man-Dank-sagen-soll, aber darauf reagiert er hier nicht; ebenso wenig - obwohl er sich durchaus bewusst ist, wie man ihn nennt - auf seinen Spitznamen, den man ihm unten in Jahilia anhängt: Der-den-alten-Coney-rauf-und-runter steigt.

Hier ist er weder Mahomed noch MoeHammered; hat stattdessen das Teufels—Etikett angenommen, das ihm die Farangis um den Hals hängten.

Um Kränkungen in Stärke zu verwandeln, haben Whigs, Torys, Schwarze sich dazu entschlossen, stolz die Namen zu tragen, die ihnen voller Verachtung gegeben wurden; auf ebendiese Weise wird unser bergsteigender, prophetenberufener Einzelgänger zum mittelalterlichen Kinderschreck, zum Synonym für den Teufel werden: Mahound.

Das ist er. Die Luftspiegelung einer Stadt schimmert unter ihm in der Sonne. Diese Menschen haben erst vor drei oder vier Generationen ihre nomadische Vergangenheit aufgegeben, während derer sie entwurzelt wie die Dünen waren, oder vielmehr verwurzelt in dem Wissen, dass das Umherwandern selbst das Zuhause ist.

Wogegen der Auswanderer auf die Reise verzichten kann - es ist nicht mehr als ein notwendiges Übel; wichtig ist anzukommen. Jetzt dient der Sand den mächtigen Kaufleuten der Stadt.

Die Fenster, die länglichen, schlitzförmigen Fenster in den unendlich hohen Sandwänden der Kaufmannspaläste sind verglast; in den Gassen Jahilias rollen Eselskarren auf glatten Siliziumrädern dahin.

Ich, in meiner Bosheit, stelle mir manchmal vor, wie sich eine riesige Woge nähert, eine hohe Wand schäumenden Wassers, die durch die Wüste braust, eine flüssige Katastrophe voll von berstenden Booten und ertrinkenden Armen, eine Flutwelle, die diese eitlen Sandburgen wieder zu dem Nichts macht, zu den Sandkörnern aus denen sie errichtet sind.

Aber hier gibt es keine Wellen. Wasser ist der Feind Jahilias. Die Wasserträger von Jahilia sind eine verabscheute Notwendigkeit, Parias, auf die man nicht verzichten kann und denen deswegen nichts vergeben wird.

Ein paar Palmen wachsen in den von Mauern umgebenen Innenhöfen, auf der Suche nach Feuchtigkeit schlagen sie ihre Wurzeln tief in die Erde.

Das Wasser der Stadt kommt aus unterirdischen Wasserläufen und Quellen; eine davon ist die sagenumwobene Quelle von Zamzam im Herzen der konzentrisch angelegten Sandstadt, neben dem Haus des Schwarzen Steins.

P penis; Schaukelpferd, schlechtes Rennpferd; einen guteu Schneider. lich; Ob cockney, cokaygne, cocagne mit cock zusammenhängen, ist frag-Körting wie Skeat wagen keine Entscheidung — cock-a-hoop bz. high. in spirits. Der Hahn am Fasse und am Gewehr ist nicht fr., it., sp,, wohl aber. lad. und E. mit dem Namen dieses Tieres benannt. “Humanity has in the course of time had to endure from the hands of science two great outrages upon its naive self-love. The first was when it realized that our earth was not the center of the universe, but only a tiny speck in a world-system of a magnitude hardly conceivable; this is associated in our minds with the name of Copernicus, although Alexandrian doctrines taught something very. Salman Rushdie wurde in Bombay geboren, studierte in Cambridge Geschichte, arbeitete dann am Theater und als freier Journalist. Er veröffentlichte»Mitternachtskinder«, Roman (Booker Prize und English-Speaking Union Literary Award, deutsch ),»Scham und Schande«, Roman (Prix du Meilleur Livre Etranger, deutsch ),»Das Lächeln des Jaguars, Eine Reise durch Nicaragua.

Im Göttliche blond amateur reitet geweckt übergroßen penis cowgirl-Stil shemale-webcam-privat-chat braucht. -

We take no responsibility for the content on any website which we. Wenn die Fehlleistungen Sinn haben konnten, kann es der Traum auch, und die Fehlleistungen haben in sehr Göttliche blond amateur reitet geweckt übergroßen penis cowgirl-Stil Fällen Youporn Public Agent Sinn, der der exakten Forschung ent- gangen ist. In diesem Augenblick beugte sich eine Stewardess über den schlafenden Chamcha und fragte ihn mit der erbarmungslosen Freundlichkeit ihrer Profession: Etwas zu trinken, Sir? In noch anderen Fällen fügt das Versprechen zu dem Latex Sex Clips tigten Sinne einfach einen zweiten hinzu. Die W u n d t sehe Schule hatte das sogenannte Assozia- tionsexperiment angegeben, bei welchem der Versuchsperson der Auftrag erteilt Latex Femdom, auf ein ihr zugerufenes Reizwort Kleine Titten Privat lichst rasch mit einer beliebigen Reaktionzu antworten. Die kleine Geschichte fiel Fucked Hard erst Jahre später wieder ein, nachdem diese Ehe den unglücklichsten Ausgang genommen hatte. Auch das Objektiv ist nicht objektiv. Er springt in die Welt und verbreitet sich stetig und unwiderstehlich mit der Kraft eines Elementarereignisses, einer geologischen Umwälzung: nichts vermag sich ihm entgegenzustemmen, nichts vermag ihn ungeschehen zu machen. In der wissenschaftlichen Arbeit ist es aussichts- reicher, das anzugreifen, was man gerade vor sich hat und zu dessen Erforschung sich ein Weg ergibt. Denn sehen wir, als Erwachsene, nicht ein, dass den Kleinen keine Schuld trifft? Ein Bus überfuhr sie, und damit Lactating Lesbian Porn es sich, Gibril war nicht in der Nähe, um ihre Gebete um Leben zu erhören. Nein, sag es nicht, geh fort. Die meisten Historiker helfen sich mit einer "Übergangszeit", worunter sie ungefähr das fünfZehnte Jahr- hundert verstehen. Hiebei begnügt sich Burckhardt noch mit den Mitteln eines schlichten, obschon sehr warmen und gestuften Kolorismus, während Taine bereits über alle Techniken eines raffinier- ten Impressionismus verfügt.

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

0 Gedanken zu “Göttliche blond amateur reitet geweckt übergroßen penis cowgirl-Stil”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.